Tipps für Musiker

Spotify ändert die Regeln beim Playlist Pitching

Am 19.07. hat Spotify bekanntgegeben, eine BETA-Version für das Vorstellen von Musik für Playlisten aufgeschaltet zu haben. Labels oder Distributoren (wie iGroove) nutzen dafür Spotify Analytics während Künstler oder Manager ihre Songs über Spotify for Artists einreichen können.

Diese BETA-Version ersetzt per sofort (mit einer gewissen Übergangsfrist) das bisherige System, bei welchem Label, Distributoren etc. mittels Listen Tracks für Playlisten vorstellen konnten.

Wir haben für euch die wichtigsten Fakten zusammengetragen und zeigen euch, was es besonders zu beachten gibt:

o Man kann einen Song nur einsenden, wenn er noch unveröffentlicht aber bereits an Spotify übermittelt wurde. Der Track muss mindestens eine Woche vor dem Releasedatum gepitcht werden.
o Es ist nicht möglich, bereits veröffentlichte Musik vorzuschlagen.
o Je früher man den Song Spotify vorstellt, desto besser. Um einen reibungslosen Prozess garantieren zu können, muss der Song mindestens zwei Wochen vor dem geplanten Releasedatum bei iGrooveNext erfasst worden sein.
o Pro Künstler kann jeweils nur ein unveröffentlichter Song übermittelt werden. Sobald dieser erschienen ist, kann man wieder einen Track vorschlagen.
o Eine Garantie, dass Spotify deinen Song in einer Playlist aufnehmen wird, gibt es weiterhin nicht.
o Liefert man den Song mindestens eine Woche vor dem Releasedatum an, ist garantiert, dass er im Release Radar deiner Follower erscheinen wird.
o Wird der Track in einer von Spotify kuratierten Playlist aufgenommen, gibt es eine Notification über Spotify for Artists.
o Das Anliefern von Songs funktioniert nicht auf der Mobile-Version von Spotify for Artists.

Der Ablauf ist soweit simpel:
1. Log dich bei Spotify for Artists ein
2. Gehe zu deiner unveröffentlichten Musik via «Profil»
3. Wähle bei dem gewünschten Track «Submit a Song»
4. Sofern es keine Single ist, wähle den gewünschten Track des Releases aus
5. Gib Spotify so viele Infos zu deinem Release wie möglich

Über die genau Motivation von Spotify kann man natürlich nur spekulieren, es ist aber davon auszugehen, dass sie hiermit vor allem zusätzliche Metadaten für ihre Algorithmen sammeln wollen, was auch diese Aussage aus der Mitteilung unterstreicht: «Es ist wichtig, uns so viele Informationen wie möglich über den Track zu geben – Genre, Stimmung und andere Informationen helfen uns dabei, Entscheidungen darüber zu treffen, wo er am besten reinpasst. Man kann die Instrumente auswählen, ob es ein Cover ist und die Kulturen, zu denen man oder das Lied gehört. Die Daten, die du uns mitteilst, werden durch das ergänzt, was wir bereits über dich wissen – was deine Fans sonst noch hören, auf welchen anderen Playlisten du erschienen bist etc.»

Was sich nicht geändert hat:
o Dein Account sollte verifiziert sein (sonst gibt es auch keinen Zugriff zu Spotify for Artistst) und das Profil gepflegt und stets auf dem aktuellsten Stand gehalten werden.
o Poste regelmässig deine Spotify Links und bewege deine Fans dazu, dir auf Spotify zu folgen.
o Versuche in beliebte User-Playlisten zu gelangen bevor du den Grossangriff auf die offiziellen Spotify-Playlisten startest
o Erstelle deine eigenen Playlisten und zeige Spotify generell, dass dir ihre Plattform wichtig ist und du dich dort aktiv bewegst.

Playlist Pitching über iGroove:
iGroove bietet weiterhin den Service des Playlist Pitchings an. Hierbei werden deine Songs neben Spotify auch Apple Music, Tidal und Deezer vorgestellt. Im Anschluss erhältst du deine detaillierte Auswertung, in welchen Playlisten dein Song aufgenommen wurde. Weitere Informationen findest du hier.

Bei Fragen zu Playlisten und dem Pitching melde dich unter support@igroovenext.com.