Tipps für Musiker

Was genau ist eigentlich YouTube Music?

Natürlich kennt jeder den Giganten YouTube der dem Giganten schlechthin – Google – gehört. Der eine oder andere ist aber vielleicht etwas verwirrt über die «verschiedenen YouTubes» von den man so liest: YouTube Premium, YouTube Red, YouTube Originals, YouTube Content ID und, neuerdings, YouTube Music. Wir klären auf.

YouTube:

Das Original kennt natürlich jeder – es ist die kostenlose, weltgrösste Videoplattform, wo es vom Katzenvideo bis zu politischen Debatten so ziemlich alles zu sehen gibt. Natürlich auch ganz viel Musik!
Als Künstler hat man die Möglichkeit seine Videos über das YouTube Partner Programm zu monetarisieren, sofern man die Kriterien erfüllt.
iGroove bietet zudem das Angebot der Monetarisierung (oder auch Sperrung) aller deiner Songs, also nicht nur derjenigen zu denen du ein Video hast, an.

YouTube Premium:

Dieses kostenpflichtige Angebot, welches früher den Namen YouTube Red trug, umfasst die verschiedensten YouTube Dienstleistungen und zwar werbefrei.

Inbegriffen sind:
• YouTube Videos werbefrei
• YouTube Music werbefrei
• YouTube Originals (Filme und Serien)
• YouTube Kids
• YouTube Gaming
• Google Play Music

Dieser Service ist in Deutschland und Österreich verfügbar, in der Schweiz ist er (noch) nicht aufgeschaltet.
Detaillierte Infos findet ihr hier.

YouTube Music

YouTube Music ist das Streamingangebot von YouTube. Dieses basiert auf sogenannten Art Tracks, das bedeutet das Audio grafisch unterlegt mit dem Cover.
YouTube Music gibt es sowohl als kostenloses Angebot, welches werbebasiert ist sowie in der Bezahlvariante, die natürlich werbefrei ist.
In Deutschland und Österreich ist YouTube Music seit Juni 2018 erhältlich. In der Schweiz ist die Aufschaltung in Planung. Bis dies soweit ist, sind die Art Tracks in der Schweiz nicht ersichtlich.

Was bietet YouTube Music genau?

• Es ist ein Streamingdienst vergleichbar mit Mitbewerbern wie Spotify, Apple Music, Tidal oder Deezer
• Es funktioniert sowohl auf dem Desktop wie auch über die App.
• Im Gegensatz zu YouTube kann die Musik auch über die App gehört werden, wenn dieses nicht im Vordergrund ist
• Die Musik kann für das Offline-Hören in der App gespeichert werden
• Es hat Filter wie «Artist» oder «Song», welches das «reguläre YouTube» nicht hat
• YouTube Music erstellt Playlisten, die häufig sogar ganz spezifisch auf den individuellen Hörer zugeschnitten sind
• Auch die Startseite von YouTube Music ist dynamisch, das heisst jeder User bekommt angepasst an seine Vorlieben andere Musik vorgeschlagen.

Eine Neuerung ist auch der YouTube Official Artist Channel. Dies bedeutet, dass alle bisherigen Kanäle (Normaler Kanal, Vevo, Topic Channel) zusammengenommen und die Subscriber zusammengezählt werden. So ein Kanal umfasst alle Musikvideos (auch diejenigen, die auf einem anderen Channel hochgeladen wurden) sowie die komplette Discographie, also alle hochgeladenen Art Tracks. Erkennbar ist der Official Artist Channel an der Note neben den Künstlernamen. Bislang erhalten nur ausgewählte Artists einen Official Artist Channel, iGroove hat auf die Vergabe jedoch keinen Einfluss.

Ein neues Feature ist das Community-Tool. Dort kann man Posts machen, Re-Posts sind möglich und man kann auch Umfragen unter seinen Fans durchführen. Zugriff auf dieses Tool hat man als Besitzer eines Official Artist Channels oder wenn man mehr als 10.000 Subscriber hat.

Wichtig zu wissen ist auch, dass Musik, die auf YouTube Music verfügbar gemacht wird, auch auf dem «normalen YouTube» verfügbar gemacht wird und nicht nur für die YouTube-Music-Nutzer. Dabei wird aus dem Cover des Releases sowie den Metadaten automatisch von YouTube ein Video generiert, welches dann via YouTube verfügbar ist. Es ist also nicht möglich Content ausschliesslich auf YouTube Music verfügbar zu machen.

YouTube Music ist gegenwärtig in folgenden 19 Ländern verfügbar: Australien, Belgien, Deutschland, England, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Kanada, Mexiko, Neuseeland, Niederlande, Norwegen, Österreich, Russland, Südkorea, Spanien, Schweden und den USA.

YouTube Music über iGroove

Seit September 2018 kann YouTube Music bei der Erstellung eines Releases auf iGrooveNext als Shop ausgewählt werden. Die Art Tracks werden von uns dann automatisch generiert und an YouTube Music geliefert. Die Einnahmen findet ihr wie gewohnt auf eurer monatlichen Abrechnung.

YouTube Content ID

Dieses von YouTube entwickelte System hilft dabei Musik zu identifizieren. Dies hilft den Rechteinhabern der Songs diese entweder blockieren oder monetarisieren zu lassen. Als Partner von YouTube bietet iGroove diese sogenannte YouTube Monetarisierung an.